Team 3 wartet weiter auf ersten Sieg nach der Heimniederlage gegen HSG Ebersbach/Bünzwangen 2. am 29.10.22. Endstand: 24:27 nach 8:4 nach 15 Minuten, 11:13 zur Halbzeit und 19:20 nach 45 Minuten.

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An der WLB durchgewunken, für nicht tauglich erklärt, selbst bei der Laienspielgruppe der Comede-Scheuer en Äberschbach wären sie ohne Einsatzchance gewesen, kamen 3 Theaterspieler in der Schelze zu ungeahntem Erfolg. Das Theater hielt bis zur 24. Minute an, bis es dem Schiri (Regisseur) auffiel und er die erste Strafe für mieses Verhalten aussprach. 2 Minuten später hatte der Linksaußen (einer der 3) seinen nächsten Auftritt und Dennis eine Rote Karte wegen Nachschlagens. Dabei war es ein Nachschubsen wegen Nachschlagens nach einem "normalen" Foulspiel. Nach eigenen Angaben des HSG-Akteurs hat er sich halt cleverer angestellt. Ach so. Diesem spektakulären Abhebens hätte eigentlich ein Aufwärtshaken vorausgehen müssen. Clever ist halt wenn einer der das Sagen hat darauf herein fällt. Jetzt haben wir uns noch gar nicht mit dem Handball befasst, obwohl schon fast 30 Minuten vorbei sind. Sparen wir uns deshalb die nächsten 38 Wörter xxxxx.....xxx über Dinge die wir nicht ändern können, da ja sowieso alles subjektiv gefärbt ist. Wir erwähnen auch nicht den Volltreffer des Rechtsaußen nach 10 Minuten, den Cotter auf´s linke Auge bekam. Der Ball ging vom Auge ins Seitenaus zum Einwurf für die Gäste. Der so Clevere sah es auch subjektiv und erklärte, dass sich Cotter in den Wurf geworfen hat. Ausgerechnet der Cotter. Er stand wie eine Statue und konnte den Kopf in seiner Halbschale nur noch zur Seite drehen. Als dann 5 Minuten später die Biegsamkeit von Markus Funk´s Nase getestet wurde, hatten wir danach wenigstens Ballbesitz. Aber auch das hat nichts mit dem Spiel zu tun, vielleicht mit Regelkunde oder so. Muss man mal nachlesen was da bei Kopftreffern gegen den Torwart bei freiem Wurf so steht.
 
Obwohl uns die 6 Zeitstrafen im 1. Abschnitt nicht gut taten, lagen wir nur mit 2 Toren zurück und konnten es noch drehen. Mehr Disziplin und Cleverness war gefragt, allerdings ohne plumpe Theatralik. 4 Zeitstrafen für die HSG und keine für uns, brachten uns in der 47. Minute auf 21:21 heran. In der 55. Minute wieder Unentschieden 24:24. Zuvor gab es einige gute Möglichkeiten bei Ballbesitz und Überzahl um den Sack zuzumachen. Mit Einzelaktionen und Überheblichkeit kommt man aber nicht weit. Das Anspruchsdenken muss erst einmal auf die Platte gebracht werden. Gratulieren wir also fast allen Gästen zum Erfolg, den sie größtenteils dem Team 3 zu verdanken haben. Versuchen wir es weiter uns nicht selbst zu schlagen, vielleicht klappt es schon bei den favorisierten Köngenern nächste Woche.
 
Die Moral und der Teamgeist scheint nicht gebrochen zu sein. So gehen wir auch ins nächste Spiel, ohne die Angst verlieren zu können, mit Spaß an der Sache und vor allem mit Euch, die mal wieder bedingungslos hinter uns standen.
 
Vielen Dank an Euch und an Philipp Spahr am Kampfgericht, der der Rotation zum Opfer fiel, sagen:
Lino (3), Tino (4), Steffen, Niklas, Max, Armin (2), Marcel (4/1), Dennis (1), Ryan (2), Cotter, Frank (1), Simon (1), Moritz (5), Markus, sowie Dani auf der Bank.
FOB

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