Team 3 hielt am 05.11.22 gegen TSV Köngen 2 nur bis zum 15 : 15 zur Pause mit. Am Schluss zogen wir mit 25 : 30 den Kürzeren.

von

Im Vorfeld der Saison haben wir Köngen 2 in der EZ als einen Aufstiegsfavoriten genannt, obwohl wir die Mannschaft nicht kannten, da wir uns seit Jahren nicht mehr begegnet sind. Als Mannschaft hinter der starken Verbandsliga-Ersten und mit erfolgreicher Jugendarbeit war dies naheliegend. Dazu kommt noch die letztjährige Meisterschaft mit Null Verlustpunkten. Quervergleiche zu den bereits absolvierten Spielen in dieser Saison hinken hinterher, da das Personal nicht immer dasselbe war. Der TSV war jedenfalls auf dem Papier als Tabellendritter der Favorit und wurde seiner Rolle gerecht, wobei wir es ihnen nicht leicht (eher sehr schwer) gemacht haben und bis kurz vor Schluss in Schlagdistanz blieben.
 
Wie bereits am Tag zuvor, als die ersten Mannschaften der beiden Vereine aufeinander trafen, hatte auch dort Köngen das bessere Ende für sich. Ein ähnliches Spiel mit einigen Parallelen zu unserem, so dass wir Teile aus Harald Guhl´s Bericht übernehmen können. Auch wir hielten das Spiel bis zur Pause offen, bis 8 schwache Minuten uns mit 16:21 ins Hintertreffen brachten und eine Vorentscheidung gefallen war. Gekämpft wurde allerdings bei der Ersten und auch bei uns bis zum Ende, was wir unseren treuen Fans und den unermüdlichen Trommlern auch schuldig sind. Vielen Dank für Euer Kommen und den Einsatz beim Anfeuern über 60 Minuten. Das ist mehr wert als alles andere.
 
Im Unterschied zur Ersten konnten wir den Abstand in Grenzen halten und sogar in der 43. Minute, beim Stande von 19:21, Morgenluft wittern. Ein Fernwurf von Max hoppelte ins "Leere Tor", was sich einfach anhört aber gar nicht so leicht zu machen ist, was selbst Bundesligaspieler schon erfahren haben. Wir waren dran, so dachten wir. Pfeifendeckel. 3 unglückliche Ballverluste im Gegenstoß und der Zweiten Welle, sowie schlechte Würfe, gaben den Gästen die Möglichkeit die Führung auszubauen. Innerhalb von 2 Minuten zogen sie auf 19:24 davon und unser Strohfeuer war erloschen. Jetzt kam noch etwas Pech beim Abschluss dazu und Köngen hatte das Glück gepachtet. Wenn Pech und Glück so ungleich verteilt sind hast du keine Chance mehr. Kritiker könnten anmerken, dass es auch Unvermögen und das Glück des Tüchtigen sein kann. Vielleicht. Daran werden wir arbeiten müssen um wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Der Weg, das heutige Spiel und unser Auftreten gehen jedenfalls in diese Richtung.
 
Eine Anmerkung eines aufmerksamen Zuschauers nach dem Spiel steht sinnbildlich für unsere momentane Situation.
"Also der Armin, der ist doch ein Phänomän". An ihm können sich einige ein Beispiel nehmen was antizipative und körperliche Abwehr angeht, ebenso an seiner geringen Fehlerquote bei Ballbesitz. Und jetzt lief er auch noch 3 Gegenstöße mit Ballbehauptung und Torerfolg. Eine klasse Leistung unseres Gastspielers, ein Vorbild für alle jungen Spieler.
 
Dem noch nicht ganz fitten Thomas danken wir für seine Leistung am Pult und dem Moritz und seiner Freundin für die 6 liebevoll zubereiteten Häppchenplatten nach dem Spiel. Bei einem Kaltgetränk feierten wir dann den Sieg unserer Damen 1 gegen Köngen und relativierten unsere Niederlage. Der schönste Spruch kam vom Frank Schwarz. "Es hat trotzdem Spaß gemacht".
Die verantwortlichen Jungs waren: Lars Spahr und Matthias Cotter im Tor und im Feld Tino Schefczyk (3), Lino Schwerdtfeger, Steffen Heber (2), Marcel Spahr (6/3), Moritz Baldauf (2), Dennis Spahr (2), Frank Schwarz (3), Simon Weisser, Armin Weiss (2), Jan-Niklas Ludwig, Max Widmann (2) und Heiko Jüttner (3).
F8

Zurück