Team Esslingen – SV Vaihingen 2 18:18 (8:11)

Team Frauen gegen SV Vaihingen 2 am 24.02.19 endete Remis 18:18 nach 8:11 zur Halbzeit

Bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein fanden sich überpünktlich um 13.00 Uhr 28 Sportlerinnen, 5 Betreuer, 1 Arbeitsdienst, die Irmi mit der Kasse und die ersten 3 Zuschauer, der Benny, die Franzi und die Sunny (die den Sonnenschein aus LA mitgebracht hat) vor dem Haupteingang der denkmalgeschützten Schelze ein. Der Flaggenbanner unseres Sponsors SWE zeigte allen schon an, dass heute Heimspieltag ist, wenn denn einer die Halle aufschließen kann. Die Warmmach- und Kennenlernphase der Spielerinnen fand also vor dem Südeingang der Schelze statt, bevor unser aller Reini mit dem Schlüssel angebraust kam. Alles noch rechtzeitig, 1 Stunde vor Spielbeginn. Wer konnte schon ahnen, dass beide Mannschaften das Spiel so wichtig nahmen und bereits 75 Minuten vorher bereit waren.

Es war angerichtet. Aus beiden Kabinen drang Musik nach außen, die Schiedsrichterin kam auch nochmal zurück, nachdem sie vorher schon vor der verschlossenen Tür kapituliert hat. (Ja, wir wissen es alle, dass in Köngen die Halle schon um 09.30 Uhr aufgeschlossen wird). Das Spiel konnte beginnen. Vorher war allerdings noch die Platzwahl mit taktischem Hintergrund und Erdumdrehungsberechnung angesagt. Wann blendet die Sonne wen und wie lange und durch welche historischen Fenster scheint sie im Laufe des Spiels? Nachdem Marc die Platzwahl verloren hat, spielten wir zunächst von Nord nach Süd und wurden im Angriff geblendet. Die erste Halbzeit ging mit 3 Toren verloren. Im 2. Abschnitt sorgte die Sonne für Gerechtigkeit und schien unvermindert in die Gesichter unserer Gäste. Diese Hälfte haben wir mit 3 Toren gewonnen. Na, merkt ihr was? Also doch, oder nur Zufall, oder gab es andere Gründe für die unterschiedlichen Hälften?

Das Spiel begann flott, mit Tempohandball auf beiden Seiten, jedoch etwas erfolgreicher für Vaihingen. In der 11. Minute lagen wir mit 2:5 zurück und die Femke auf Halblinks unterstrich warum sie die Torfabrik der Liga ist. Alle Aktionen gingen von ihr aus und sie ging mit 3 Toren in die Statistik ein. In der 20. Minute machte ihr die Andrea ihre nahezu 100%-Quote vom 7m-Strich zunichte. Der Abstand blieb bis zur Pause aber immer bei 2-3 Toren. Im 2. Abschnitt konnten wir immer mal wieder auf 1 Tor verkürzen, bis uns dann in der 44. Minute der Ausgleich und gleich danach die erstmalige Führung zum 14:13 gelang. In der 52. Minute egalisierte der SV zum 17:17 und ging in der 56. Minute mit 17:18 in Führung. Karina lochte 60 Sekunden später zum späteren Endstand ein. Für Nicis Pfostentreffer in den letzten 58 Sekunden bekamen wir noch einen 7m-Strafwurf zugesprochen, da sie beim Wurf behindert wurde. Die Gästekeeperin parierte diesen bravorös und das Zittern und Bangen konnte beginnen. Ca. 50 Sekunden und Ballbesitz für den SV. Unsere Mädels behielten die Nerven, verteidigten total abgezockt und sicherten den Punktgewinn.

Sprechen wir von einem Punktgewinn, da wir gegen den torhungrigen SVV und die Torschützenkönigin der Liga (die wir übrigens bei “nur” 5 Feldtoren halten konnten) nur 18 Gegentore kassierten. Ein Gewinn auch deshalb, weil Andrea und Bifi die Sahne auf dem Kuchen waren und mit Paraden glänzten, sowie die Lari und die Marina als direkte Gegenspielerinnen die Shooterin im Griff hatten oder aber an unseren starken Mittelblock mit Vanessa O., Karina, Nici und Olli übergaben. Dabei vergaßen wir zwar ab und zu die Kreisspielerin, die meist hoch angespielt wurde und ihren Körper dann geschickt eingesetzt hat. Auch sie wollte halt ein paar Tore werfen. Sie seien ihr gegönnt.

Nehmen wir das Wort Punktverlust in den Mund, was auch einige Zuschauer taten, so sehen wir die 1/3 verdaddelten Angriffe mit unnötigen Ballverlusten und technischen Fehlern und die 1/3 Fehlwürfe bei insgesamt 55 Angriffen. Rücken wir nur mal unsere Pechlari(i) in den Fokus. Waren es 5 oder 6 Pfostentreffer, meist auch noch Innenkante? Wir wissen alle, dass man nicht jeden reinmachen kann und wieviel Pech manchmal im Spiel ist. Jedenfalls waren die Chancen perfekt herausgespielt und von Lari sehr gut umgesetzt worden. Es fehlten halt ein paar Zentimeter. Das soll die Leistung nicht schmälern.

Nach dem Match konnten beide Mannschaften, bei immer noch lichtdurchfluteter Halle, mit einem Punkt zufrieden sein. Die Zuschauer konnten sich über ein schnelles spannendes Spiel, wir über unsere Fans, Pizza und Kuchen sowie über die beiden anschließenden Siege unserer Männer 1 und 2 freuen. Franzi brachte Sunny auf den Airport zum Abflug nach Berlin, Annika empfing neue Kandidaten für ihre WG, die Meikes P.+J. blieben uns noch erhalten, ebenso wie unsere Zeitnehmerin Ana, die hoffentlich diese Woche noch gesund wird, da wir sie nicht nur beim “Malle-Ball” am Ifen brauchen, sondern auch am Ball in der Halle.

Bianca, Olivia (1), Annemarie, Jana (1), Karina (3), Vanessa O. (1), Marina (1), Lisa (3), Nicole (7), Jessica, Nina, Andrea und Vanessa M. (1)

f8

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