TV Nellingen 3 – Team Esslingen 30:22 (17:8)

Nellingen 3 – Team Esslingen Frauen vom 24.03.18 30:22 (17:8)

Da Nellingen unsere Berichte gar nicht gefallen, machen wir es wie die und lassen es bleiben. Nein, Spass beiseite. Der 1. Satz war ja eigentlich auch schon mal ein Anfang. Die Überschrift mit dem nackten Ergebnis kann übrigens auch auf deren Homepage eingesehen werden. Mehr braucht es ja auch nicht. Vielleicht noch ein Tipp, um Aufregung zu vermeiden: Ab jetzt nicht mehr weiter lesen. Die nächsten beiden Leerzeilen gelten als Puffer, falls das Auge schneller ist als das Gehirn.

Immerhin, unsere Berichte werden gelesen, auch von Nellingen. Gelesen, aber nicht verstanden. Schade. Für eventuelle Unwahrheiten, Ungenauigkeiten, Übertreibungen oder gar Beleidigungen müssen und wollen wir uns an dieser Stelle entschuldigen, auch wenn diese nur so verstanden und falsch interpretiert wurden. Nellingen ist die unumstrittene Nr.1 in der Region. Nellingen ist toll, cool und geil. Eigentlich sollte es nur Nellingen geben. Das läuft runter wie geschnitten Brot, gell Steini. Und es geht noch weiter. Nellingen ist großzügig und hält sich sogar Gegner. Solche gegen die man gewinnen kann, das sind die besten. Alles andere grenzt sonst an Majestätsbeleidigung. Wie dem auch sei, es ist schwer verständlich, wenn man gegen Spielerinnen antritt, die alle noch in anderen höherklassigen Mannschaften spielen. Gegenüber dem Hinspiel wurden 8 neue Spielerinnen eingesetzt. 6 mit Doppelspielrecht und 4 weitere waren schon davor im Württembergligaspiel dabei. Ja, was will man machen, wenn eine halt gerne Handball spielt. Genug jetzt mit der Lamentiererei, sonst meint noch einer, wir wären schlechte Verlierer.

Bereits im 1. Angriff der jungen Ehrgeizigen wurde uns klar, dass wir diesem Tempo nicht 60 Minuten standhalten können. Wir mussten versuchen mit unseren Qualitäten zum Erfolg zu kommen. Obwohl Nellingen fast immer mit derselben Auslösehandlung begann (Kreisel Mitte mit anschließender Kreuzung im Rückraum) war es uns nicht möglich, den Torwurf aus 9-10 m zu verhindern. Zu schnell und mit zu großem Abstand wurde der Angriff vorbereitet. Wir bekamen keinen Zugriff auf die Ballhalterin. Dennoch konnten wir 10 Minuten lang das Spiel offen halten. Es stand 4:4 und wir hatten unsere Chancen. Offensichtlich war der Nellinger Trainer nicht zufrieden und er nahm eine frühe Auszeit. Danach wurde es wirklich schlimm für uns, da der bereits gut geharzte Ball zu einem klebrigen Klumpen wurde und wir uns nur noch auf Kniehöhe anspielen konnten. Ähnlich sah es bei den Würfen aus. Oben anvisiert und heraus kamen Aufsetzer die übers Tor gingen. Für uns “Normalharzigen” war es ein Unding mit solch einem Spielgerät zu spielen. Unsere zahlreichen Ballverluste die daraus resultierten wurden vom Gegner gnadenlos bestraft. Bereits zur Halbzeit war das Spiel verloren.

Jetzt ging es nur noch darum, wenigstens die 2. Hälfte zu gewinnen, was auch gelang. Das war nicht nur eine charakterliche Meisterleistung unserer Mädels, das war teilweise auch technisch und taktisch ebenbürtig mit Nellingen. Auch erfreulich war der Umstand, dass wir das alles ohne übertriebene Härte und unfaire Frustaktionen über die Bühne gebracht haben. Mit Anstand verloren, anständig gratuliert und beim Verlassen der Halle sich freundlich verabschiedet. So gehört es sich, so wollen wir uns präsentieren. Es ist ja nur ein Amateursport. Vielleicht können wir auf dieser gesellschaftlichen Ebene für einige der erhabenen Spitzensportlerinnen ein Vorbild sein. Trotz allem Ehrgeiz sollte die Höflichkeit und der Respekt voreinander nicht verloren gehen. 

Am 7.4. treffen wir wieder auf eine 3. Mannschaft aus einem Verein, die eine höherklassige Mannschaft im Rennen hat und über einen größeren Fundus an Spielerinnen verfügt. Bereits in der Vorrunde waren über 24 Spielerinnen im Einsatz. Mal sehen wer uns gegen LE gegenüber steht.

Unseren Zuschauern und Karina als Schreibkraft danken wir für den Einsatz.

Am Ball waren: Olli, Jana, Vanne O. (2), Marina (1), Ana (2), Nici (7), Jessi, Verena (4), Lari (3), Nina (3) und Andrea.

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