TEAM III erzielt 41 Treffer

von


72 Tore im Spiel am 23.11.19 zwischen TEAM Esslingen 3 und TSV Neckartenzlingen 3. Davon 41 für und und 31 für unseren Gast. (21:14)

Sharon Stone hat am Samstag nicht mitgespielt. Dennoch war es basic instinkt was wir abgedreht hatten und auf die Platte brachten.Nach 60 Minuten waren 72 Buden im Kasten und der unterhaltsame Streifen (ursprünglich ein Erotikthriller) fand ein Happy End, zumindest aus unserer Sicht. Neckartenzlingen kann sich damit trösten, dass sie 31 Auswärtstore erzielt und viel zum Gelingen dieses ansehbaren Handballspiels beigetragen haben.
Nachdem aus unserem Mannschaftsstamm, den es eigentlich seit Saisonbeginn noch gar nicht gibt, Cotter, Ale, Christos, Dominik, Kosta und Tobi nicht zur Verfügung standen, Tino erst mit Verspätung kommen konnte und weitere noch nicht fit sind, musste eine neu zusammengestellte Truppe das Ding schaukeln. Mit den zuletzt lange verletzten Jan Niklas (1), Marcel Peschke und Steffen Guserle (7) (der sich angesichts der Personalmisere selbst berufen hat) und den beruflich trainingsverhinderten Mathis (13), Patrick und Mario (6/3) war mit standardisierten Abläufen nichts zu machen. Dazu kam noch unser angeschlagener Litsche (4), den es an mehreren Stellen zwickte. Bleiben da noch der Welli (7), der immer noch seinen China Aufenthalt in den Knochen hat und unser neuer, der Lino in seinem 2. Spiel für´s Team. Unsere Versicherung im Tor, der Ralf, machte mit körpereigenem Adrenalin seinen verletzten Finger schmerzfrei. Wie kann man da ein Spiel gewinnen, und das auch noch mit der Rekordzahl an Toren, gegen einen Gegner der Handball spielen kann und 3 überdurchschnittliche Spieler in seinen Reihen hat? Ja, wie? Mit Basics und Instinkt, mit dem was jeder mal gelernt und drauf hat. Dieses Einzelkönnen, gemischt mit Teamgeist, macht es möglich, machte es möglich.
Verbundenheit im Team setzt Oxytocin frei. Dieses "Kuschelhormon" wird auch beim Orgasmus ausgeschüttet, aber auch bei der Teamarbeit. Heute konnten wir in Oxytocin baden. Auch blieb der so genannte "Ringelmann Effekt" aus, der besagt, dass ein Faulpelz reicht, um die Teamleistung zu verderben. Dass 31 Gegentore kein Empfehlungsschreiben für eine gute Abwehrarbeit sind, noch dazu wenn man die überragende Torwartleistung von Ralf in betracht zieht, ist uns bewusst und wird Teil unserer internen Aufarbeitung sein. Abwehrmalochen bis zum Abwinken? Nein, eher nicht, bleiben wir auf dem Teppich. Eher Spaß bei der Arbeit im kontinuierlichen Mannschaftstraining, montags 20-21.45 Uhr und donnerstags 20-21.50 Uhr und 22.30 - ..... Uhr, nur mal so nebenbei bemerkt.
Jetzt hoffen wir mal mit Hilfe der freigesetzten (körpereigenen!) Opioidpeptide (Endorphine) auf Schmerzlinderung und Genesung unseres Lazaretts, um in 2 Wochen gegen Neuffen wieder die Glückshormone Dopamin, Serotonin und Noradrenalin ausschütten zu können. Apropos Schmerz. Bei dem Bericht über die schmerzliche Niederlage letzte Woche wurde unser Cotter, Mathias vergessen zu erwähnen. Wir dachten wir täten ihm damit einen Gefallen.
Hellwach bei Spielbeginn, konzentriert in der Abwehr und effektiv beim Torabschluss. Ja, wenn das nur immer so wäre. Nach 5 Minuten stand es 5:1, auch durch klasse Paraden von Ralf, der die torhungrigen Rückraumspieler des TSV verzweifeln ließ. Nach vorne zogen wir unsere Linie durch. Entweder durch coole, gut platzierte Würfe von Gusi, die zuvor gut vorbereitet waren oder durch wieselflinke Aktionen Mathis´, der vor Spiellaune nur so strotzte, oder mit den schnellen Beinen und Durchbrüchen von Litsche, oder des gekonnten Kreisläuferspiels von Welli. Als dann auch noch Tino ins Spiel eingreifen konnte, stellten wir mit 5 nicht so leicht ausrechenbaren Torschützen unseren Gegner vor unlösbare Aufgaben. In der Abwehr war es uns gegen Rasmus ...., nein, nicht Lauge, sondern Inwersen, aber auch ein Topspieler, nicht möglich ihn zu stoppen. Als Rechtshänder auf halbrechter Position machte er allen Gegenspielern das Leben schwer. Nachdem wir ihn mit einer kurzen Deckung etwas irritieren konnten, fand er neue Lösungen sich in Szene zu setzen.
Die 2. Hälfte glich der 1. Es gab keinen Einbruch, keine größeren Aussetzer auf unserer Seite. Mario trumpfte auf seiner geliebten Linksaußenposition wie in alten Tagen groß auf und der Vorsprung blieb konstant bei 6-8 Toren. Lediglich die Finte, die taktische Maßnahme ab der 40. Minute mit dem 7. Feldspieler zu agieren, brachte uns etwas durcheinander. 20 Minuten in Unterzahl abwehren ist auch nicht einfach und will geübt werden. Die Lösung wäre gewesen, durch einfache Tore auf den leeren Kasten zu punkten und sie zur Rücknahme der Maßnahme zu zwingen. Mit Fernwürfen hatten wir aber etwas Pech. Egal, der Vorsprung konnte auch so gehalten werden, ohne dass wir in Gefahr gerieten das Spiel zu verlieren.
Jetzt gilt es im nächsten Spiel daran anzusetzen, es abwehrtechnisch etwas besser auf die Reihe zu bringen und sich wieder als Mannschaft zu präsentieren.
Das wird am spielfreien Wochenende, auf den Brettern auf denen die Kugeln laufen, beim Spiel Alt gegen Jung, zwischen Kränzle, Blättle, Königstraße und Pudel sicherlich besprochen werden.
Mit Gesängen und diversen Kaltgetränken wurden die insgesamt 6 Punkte aus dem Heimspieltag mannschaftsübergreifend bis in die Morgenstunden gefeiert. Die Damen und Herren 2 folgten unserer Vorlage nämlich mit eigenen Siegen und mit ebenfalls überzeugenden Leistungen. Diese müssen wir auch den Schiris, Nico Mltschoch, der unser Spiel pfiff und dem sowieso fast immer perfekt agierenden Andreas Dunz, der bei den Frauen und Männern 2 gleich 2 Mal hintereinander gefordert war, attestieren. Ein weiteres Bravo und Dankeschön gilt allen Fans und unserem Zeitnehmer und Sponsor Simon Finzelberg.
f8

Zurück